von Friedrich von Schiller

Vom Inhalt der Räuber fühlten wir uns immer wieder besonders angezogen. Die Geschichte der jungen Leute, die sich gegen Unrecht auflehnen und ihr vermeintliches Recht mit Gewalt zu erlangen suchen und dabei selbst schuldig werden, ergriff uns stets von Neuem.

 

Zudem gab uns der Gedanke des Zusammenhaltens die Gelegenheit, unseren Gemeinschaftsgeist deutlich sichtbar werden zu lassen. Erstmalig hatten wir in dieser Saison die Möglichkeit, fast alle Hauptrollen doppelt zu besetzen.

 

Die Besetzung der vierbeinigen Darsteller bereitete uns allerdings zunehmend Schwierigkeiten. Durch den Wandel in der Landwirtschaft, die Ablösung der "Ackergäule" durch Traktoren, standen uns immer weniger Pferde zur Verfügung.

 

Bei der Premiere zeigte uns auch die Natur ihre Begeisterung: "Dies Zucken noch und dann wird's vorbei sein." Bei diesen Worten ersticht Karl Mohr seine Amalia und just in dem Moment krachte Donner, und Blitze erhellten den Nachthimmel über der Waldbühne.

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Spieljahr: 1969
Spielleitung: Axel Herwig
Aufführungen: 11
Besucher: 7800

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