von Friedrich von Schiller

Entmutigt durch zwei verregnete Sommer in Folge, machten wir 1956 zum ersten spielfreien Jahr seit Bestehen der Waldbühne. 1957 führten wir dann erneut "Wilhelm Tell" auf. Der damalige neue Besucherrekord belegt, dass die Sage vom Freiheitskampf der Schweizer zeitlos ist.


Die habsburgische Unterdrückung der schweizen Bevölkerung gipfelt in der Schikane, einen Hut, den Landvogt Geßler auf einer Stange aufstellen lässt, grüßen zu müssen. Wilhelm Tell, ein bekannter Armbrustschütze,
verweigert diesen Gruß und wird von Geßler gezwungen, einen Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schießen. Tell schwört Rache an Geßler und wird durch den Tyrannenmord an ihm zum Volkshelden.


Für die Niederelsunger war die erneute Inszenierung auch eine Erinnerung an die durch das Theaterspiel im Jahr 1950 entstandene Versöhnung. In diesem Jahr wurde auch zum ersten Mal ein Fernsehbericht über die Waldbühne gebracht.

 (klicken zum vergrößern)
Spieljahr: 1957
Spielleitung: Axel Herwig
Aufführungen: 12
Besucher: 13500

Bildergalerie